Chinesen steigen in Zeebrügge ein

21.06.2010 16:02 Uhr

Die Shanghai International Port Group kauft 25 Prozent der APM Terminals im belgischen Hafen Zeebrügge

Schanghai. Die Shanghai International Port Group (SIPG) hat 25 Prozent Anteil in den APM Terminals in Zeebrügge in Belgien gekauft und ist damit der zweitgrößte Teilhaber der Terminals geworden. Laut Nachrichtenagentur „Xinhua" ist dies die erste Maßnahme mit der SIPG ihre internationale Expansionsstrategie umgesetzt hat.

Das Unternehmen wird einen Teil des Senior-Managements, darunter der stellvertretende Vizemanager, nach Zeebrügge senden. Der SIPG-Geschäftsführer Chen Xuyuan sagte, dass die Gruppe Erfahrungen aus dem Terminalgeschäft mit APM ziehen will, um Möglichkeiten für weitere Kooperationen zu eruieren.

Ein Manager von APM Terminals sagte, dass man hoffe eine internationale Partnerschaft mit SIPG zu etablieren und die erfolgreichen Verfahren von SIPG auf das Zeebrügge-Terminal zu übertragen. Zudem sollen dadurch mehr Kunden angezogen werden.

Das Terminal hat eine Tiefe von 15,2 Meter und eine Kailänge von 900 Meter mit einem Containerstellplatz von 450.000 m² . Es ist mit sieben Postpanamax Kaikranen mit einer jährlichen Kapazität von 850.000 Standardcontainern (TEU) ausgerüstet. (rup) 

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