Das Unternehmen will sich von seinen Anteilseignern eine Verdoppelung des Grundkapitals genehmigen lassen – Finanzierungspotenzial gut 100 Millionen Euro. Zudem will sich Cargolifter die Emission einer Wandel- oder Optionsschuldverschreibung bis zu einem Betrag von 50 Millionen Euro gestatten lassen. Auf der Hauptversammlung im vergangenen Jahr hatten die Aktionäre schon Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen bis zu einer Summe von 150 Millionen Euro genehmigt. Diese sind noch nicht verbraucht. Macht also ein Finanzierungspotenzial von 200 Millionen Euro – oder summa summarum satte 300 Millionen Euro. Bei einem voraussichtlichen Finanzbedarf, bis zur Fertigstellung des Luftschiffs, von 290 Millionen Euro könnte das reichen. Könnte. Die Kapitalmaßnahmen spülen nämlich nur Geld in die Kasse, wenn sich noch mal jemand findet, der die neuen Aktien oder Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen auch haben möchte. Daher schließt Cargolifter auch die anderen zur Debatte stehenden Finanzierungsmaßnahmen wie öffentliche Förderungen oder durch Bürgschaften gesicherte Kredite nicht aus.
Cargolifter lässt die Katze aus dem Sack
Der Luftschiffbauer Cargolifter hat jetzt die Tagesordnung zur Hauptversammlung am 16. März veröffentlicht. Daraus geht hervor, wie die Weiterentwicklung des Zeppelins CL 160 finanziert werden könnte.