Die Initiative "Zukunft in Brand" von Aktionären der CargoLifter AG (Berlin) veranstaltet an diesem Samstag einen Tag der offenen Tür auf dem südbrandenburgischen Werftgelände. Damit solle Solidarität mit dem angeschlagenen Luftschiffbauer gezeigt werden, teilte die Initiative am Donnerstag in Berlin mit. Erwartet wird auch CargoLifter-Chef Carl von Gablenz. Die Initiative will in wenigen Wochen rund sieben Millionen Euro sammeln, um das Überleben des Unternehmens zu sichern. Das Geld von Aktionären und Förderern werde zunächst auf einem Treuhand-Konto gesammelt, sagte Mitinitiator der Initiative, Frank Meyer. Es solle in Wandelanleihen umgetauscht werden, wenn ein ausreichend großer Betrag zur Rettung des Unternehmens zusammengekommen sei. Dies könne auch dadurch geschehen, dass die Mittel als Sicherheit für eine bereits bestehende Landes- und Bundesbürgschaft über rund 35 Millionen Euro anerkannt werden. Gelingt die Rettung nicht, sollen die Einzahler ihr Geld abzüglich von Gebühren zurückbekommen. CargoLifter hatte zuletzt einen Insolvenzantrag für die wichtigste Tochter, der CargoLifter Development GmbH, gestellt. Für weitere Töchter oder die AG insgesamt gibt es bislang keine Insolvenzanträge. Der Landkreis Dahme-Spreewald will im Notfall ein Kompetenzzentrums am Werftstandort errichten, um die Technologie und Arbeitsplätze zu halten. (vr/dpa)
CargoLifter: Aktionäre veranstalten Tag der offenen Tür
Initiative "Zukunft in Brand" kämpft für das Überleben des Unternehmens