C.H. Robinson baut KI für Lieferketten aus

02.07.2026 12:56 Uhr | Lesezeit: 3 min
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KI soll Supply-Chains bei C.H. Robinson autonom optimieren
© Foto: C.H. Robinson

C.H. Robinson erweitert den KI-Einsatz in Lieferketten. Die Technologie analysiert Prozesse laufend und entwickelt Optimierungen in Echtzeit.

Der Logistikdienstleister C.H. Robinson baut den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Steuerung von Lieferketten weiter aus. Mit einer neuen Lösung zur Analyse und Optimierung von Transportnetzwerken soll die Leistungsfähigkeit komplexer Supply Chains kontinuierlich verbessert werden.

Das System ergänzt eine bereits bestehende KI-Lösung zur operativen Steuerung von Transporten und verbindet Planung, Analyse und Optimierung in einem geschlossenen digitalen Prozess.

Lieferketten werden laufend analysiert

Nach Unternehmensangaben kann die neue Technologie komplette Lieferketten in kurzer Zeit bewerten und Optimierungspotenziale identifizieren. Während klassische Analysen häufig auf rückblickenden Auswertungen basieren und mehrere Wochen in Anspruch nehmen, erfolgt die Bewertung kontinuierlich während des laufenden Betriebs.

Dabei werden Ergebnisse aus dem operativen Tagesgeschäft direkt genutzt, um Prozesse fortlaufend anzupassen.

KI übernimmt Großteil der Abwicklung

Bereits heute verarbeitet das System einen großen Teil der Transportvorgänge weitgehend automatisiert. Dazu gehören unter anderem:

  • Transportausschreibungen
  • Routenplanung
  • Auftragsabwicklung
  • sowie die Steuerung von Ausnahmefällen

Eingesetzt wird die Technologie über verschiedene Verkehrsträger hinweg, darunter Straße, Schiene, Luft- und Seefracht.

Daten werden zum zentralen Erfolgsfaktor

Die Leistungsfähigkeit solcher Systeme hängt maßgeblich von der Datenbasis ab. Deshalb setzt das Unternehmen auf die Verknüpfung umfangreicher Informationen aus Transportprozessen, Kundenanforderungen und operativen Abläufen.

Ziel ist es, Entscheidungen nicht auf allgemeinen Marktannahmen, sondern auf dem konkreten Kontext einzelner Lieferketten aufzubauen.

Individuelle Optimierung statt Standardlösungen

Nach Angaben des Unternehmens analysiert die Technologie zahlreiche Einflussfaktoren gleichzeitig und entwickelt darauf aufbauend individuelle Handlungsempfehlungen.

Beispielsweise können:

  • Transportstrukturen verändert,
  • Sendungen gebündelt,
  • oder Routen angepasst werden,

um Kosten zu senken und Kapazitäten effizienter zu nutzen.

Automatisierung soll Lücke zwischen Analyse und Umsetzung schließen

Ein zentrales Ziel des Systems besteht darin, Erkenntnisse nicht nur bereitzustellen, sondern direkt in operative Abläufe zu integrieren. Damit soll die häufige Lücke zwischen Analyse und tatsächlicher Umsetzung geschlossen werden.

Unternehmen erhalten dadurch nicht nur Auswertungen, sondern konkrete Handlungsmöglichkeiten innerhalb der laufenden Supply Chain.


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