-- Anzeige --

Bremer Senat will Offshore-Terminal in Bremerhaven selbst zahlen

Bremen will Kapazitäten für den Ausbau der Offshore Windenergie schaffen
© Foto: Shutterstock/ssuaphotos

Nach dem Scheitern eines Investorenmodells will das Land Bremen das Offshore-Terminal selbst finanzieren. Die Kosten sollen rund 180 Millionen Euro betragen.


Datum:
04.12.2012
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Bremen/Bremerhaven. Der Bremer Senat will den geplanten Offshore-Terminal in Bremerhaven nach dem Scheitern eines Investorenmodells aus eigener Kraft finanzieren. Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) sprach am Dienstag von einer zentralen Infrastrukturentscheidung der Legislaturperiode. Die Gesamtkosten sollen 180 Millionen Euro betragen und über fünf Jahre aus dem Haushalt finanziert werden. Neue Schulden seien für den Bau des Hafens für den Umschlag von Hochsee-Windenergieanlagen nicht geplant. Der größte Posten werde mit gut 75 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Hafen kommen.

Mit dem Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) will das Bundesland Bremen seine Stellung in der europäischen Offshore-Industrie festigen. Der für Spezialschiffe geeignete Terminal soll eine Kailänge von 500 Metern mit zwei bis drei Liegeplätzen haben. Bis zu 160 komplette Windräder für den Einsatz auf hoher See sollen pro Jahr verladen werden können. Zu den bereits bestehenden Gewerbeflächen mit Produktionsbetrieben für Windräder im Fischereihafen sollen weitere hinzukommen. Für den Bau des OTB wird der Flugplatz Luneort geschlossen. (dpa)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.