Bologna. Der Interporto Bologna nimmt teil an dem Projekt "Bravo", das von der Europäischen Union unterstützt wird. Damit soll die Eisenbahnachse Deutschland–Österreich–Italien verstärkt, der Gütertransport um 50 Prozent in den nächsten drei Jahren erhöht werden. Die deutsche Kombiconsult soll als Projektleiter fungieren. Auf italienischer Seite hat sich ein Konsortium gebildet, bei dem neben dem Interporto Bologna auch die Trenitalia Cargo beteiligt ist. Vorgesehen sind ein Ausbau des Interporto, von dem aus bereits heute täglich 15 Güterzüge ankommen und weitere 15 abfahren. Um 2,2 qkm Grundfläche wird sich in den kommenden drei Jahren der Interporto ausdehnen. Er soll zum Logistik-Zentrum im Nordosten Italiens werden. Der Interporto und der Hafen von Ravenna haben bereits im letzten Jahr die "Logistica Nord-Est" gegründet, die mit der Trenitalia Cargo den Einsatz eines täglichen Güterzugs zwischen Interporto und dem Hafen ausgehandelt hat. (vr/rp)
"Bravo"-Projekt stärkt Güterbahn-Transporte
Auf der Eisenbahnachse Deutschland-Österreich-Italien soll Gütertransport um 50 Prozent wachsen