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Bilger: „Wir halten an dem Investitionshochlauf fest“

22.03.2019 11:02 Uhr
Steffen Bilger
Steffen Bilger, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister
© Foto: Hans-Christian Plambeck/VerkehrsRundschau

Bei dem Frühjahrsempfang des DSLV versprach Steffen Bilger, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, dass auch in den kommenden Jahren kräftig investiert werde.

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Berlin. Die Bundesregierung wird auch künftig mehr Geld für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur bereitstellen. Das versprach der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Steffen Bilger, gestern auf dem Frühjahrsempfang des DSLV (Bundesverband Spedition und Logistik) in Berlin. „Wir setzen den Investitionshochlauf fort“, sagte Bilger vor den Unternehmern und Verbandsvertreter in der Geschäftsstelle des DSLV. Bilger nannte als Beispiel die eine Milliarde Euro mehr für die Schiene, die im Haushaltsplan 2020 eingeplant sei.

Klimaschutz ja - aber nicht ohne "Wenn und Aber"

Bilger bekannte sich zum Klimaschutz, allerdings nicht ohne „Wenn und Aber“. Man müsse auch die Belange der Wirtschaft und der Logistik berücksichtigen, sagte der Bundestagsabgeordnete der CDU. Da konnte man Kritik an den Plänen von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) zum neuen Klimaschutzgesetz heraushören. Bilger begrüßte daher den Beschluss, ein Klimakabinett einzuberufen, in dem alle betroffenen Ministerien ihre Sicht der Dinge einbringen können.

Zuvor hatte Axel Plaß, Präsident des DSLV (Bundesverband Spedition und Logistik) die Gäste begrüßt. Plaß ging auf die aktuelle Debatte zum Austritt Großbritanniens aus der EU ein und nannte den Brexit „ein fatales Zeichen für die Zukunft“. Diese Aussage bezog er vor allem auf die Folgen für die politische Zusammenarbeit in der EU. Hingegen zeigte er sich optimistisch, was die logistischen Prozesse betrifft: „Wir sind zuversichtlich, dass wir Lösungen anbieten können.“

Fachkräftemangel bereitet große Sorge

Weiterhin ein großes Problem für die Branche sei die Rekrutierung von Personal. Plaß zitierte einen Personalberater, der ihm gesagt habe: „Das Geschäft läuft schlecht. Uns gehen die Rohstoffe aus.“

Der Spediteur ging auch auf die Anforderungen ein, die hinsichtlich des Umweltschutzes an die Speditions- und Logistikbranche gestellt werden. „Wir sind uns längst bewusst, dass wir eine Vereinbarkeit von Umwelt und Logistik erreichen müssen“, sagte Plaß. Deshalb habe man sich auch stark eingebracht bei der Erstellung des Masterplans Schienengüterverkehr und dem Innovationsprogramm Logistik 2030. „Eine Verkehrswende benötigt aber auch eine Energiewende“, wies Plaß darauf hin, dass das Speditionsgewerbe auch von anderen Akteuren abhängig ist, um die Klimaschutzvorgaben zu erfüllen. (cd)

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