Das deutsche und das französische Güterkraftgewerbe wollen ihre Interessen auf EU-Ebene künftig gemeinsam zur Geltung bringen. Dazu haben der BGL (Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung) und die FNTR (Fédération Nationale des Transports Routiers) in sechs Punkten ihre Übereinstimmungen formuliert. Unter anderem plädieren die Verbände angesichts des "dramatischen Anstiegs der Konkurse" in beiden Ländern für die Anwendung und Ausweitung des EU-Krisenmechanismuses. Außerdem mahnen sie die Umsetzung geltenden Rechts gegen zunehmendes Sozialdumping an und fordern die strengere Überprüfung der subjektiven Gewerbezulassungskriterien. Die steigenden Fiskal- und Soziallasten, so die beiden Verbände, müssen an die Kunden weitergegeben werden. Ihre Zustimmung findet auch der Vorschlag der EU-Kommission, einen EU-weit einheitlich besteuerten "gewerblichen Dieselkraftstoff" einzuführen. (vr/jk)
BGL und FNTR: Gemeinsamkeiten auf EU-Ebene
Deutscher und französischer Güterkraftverkehrsverband einigen sich auf sechs Forderungen