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BGL sucht Strategien gegen den Fahrermangel

Lkw-Fahrer - oft verzweifelt gesucht
© Foto: bernardbobo/stock.adobe.com

Der Verband will im Rahmen einer Umfrage ermitteln, was notwendig ist, um die berufliche Situation der Fahrer zu verbessern und den Fahrerberuf attraktiver zu machen. Dabei holt er auch die Politik ins Boot.


Datum:
09.05.2018
Autor:
Stefanie Nonnenmann
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Berlin. Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) sucht nach Möglichkeiten, aktiv gegen den Fahrermangel vorzugehen. Aus diesem Grund hat der Transportverband eine groß angelegte Online-Umfrage unter Fahrern gestartet, die im Zusammenhang mit den Verhandlungen zum EU-Mobilitätspaket steht. Damit möchte der BGL feststellen, was notwendig ist, um die beruflichen Situation der Lkw-Fahrer zu verbessern und den Fahrerberuf attraktiver zu machen. Die Ergebnisse sollen dann der EU-Kommission zur Verfügung gestellt werden, um sie in die Beratungen einfließen lassen zu können. 

Zur Erhebung gehören auch persönliche Fahrerbefragungen. Mehr Wertschätzung, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Flexibilität bei Lenk- und Ruhezeiten sowie mehr freie und sauberere Parkplätze: In dieser Reihenfolge lassen sich die Aussagen von Lkw-Fahrern zusammenfassen, die der BGL-Hauptgeschäftsführer Dirk Engelhardt, gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Udo Schiefner, am Autobahnrasthof Frechen Nord befragt hat.

Wissen, was die Fahrer umtreibt

„In der aktuellen Debatte zum Mobilitätspaket meinen viele der handelnden Akteure aus Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden zu wissen, was die Fahrer wirklich wollen und was sie bewegt. Aber kaum jemand hat bisher die Betroffenen selbst gefragt“, betont Engelhardt. Mit seiner Umfrage wolle der BGL nun genau das nachholen. „Wenn wir es wirklich schaffen wollen, die Attraktivität des Fahrerberufes zu erhöhen, müssen wir herausfinden, was die Fahrer umtreibt, was sie wollen und wo ihnen der Schuh drückt“, führte auch Schiefner an. „Ich war gern bereit, selbst einen Tag auf dem Rasthof zu verbringen, um mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen“, sagte er.

Wer selbst Lkw-Fahrer ist und an der Umfrage teilnehmen möchte, hat unter www.surveymonkey.de/r/Fahrerbefragung die Gelegenheit dazu. Eine Teilnahme ist noch bis zum 5. Juni 2018 möglich. (sno)

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