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BGL: Speditionen sollen Lkw-Parkplätze zur Verfügung stellen

Um die Betriebshöfe der Speditionen entsprechend aufzurüsten, fordert der BGL eine Grundförderung vom Bund und der EU
© Foto: Stephan Fricke/News5/dpa/picture-alliance

Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), schlägt vor, die Platzreserven in Betriebshöfen für Stellplätze zu nutzen.


Datum:
13.11.2019
Autor:
Stephanie Noll
2 Kommentare

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Frankfurt/Main. Um das Dauerproblem des Lkw-Parkplatzmangels künftig zu lindern, sollen Speditionen ihre Betriebshöfe für Lkw-Fahrer öffnen. Diese Forderung äußerte der Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“.

BGL: Bis zu 40.000 fehlende Lkw-Stellplätze aktuell

Derzeit fehlen nach Informationen des Verbands 35.000 bis 40.000 Lkw-Stellplätze entlang der Autobahnen. Da die Speditionen selbst einige Platzreserven hätten und ihre Betriebshöfe zu vielen Zeiten längst nicht komplett belegt seien, würden sie sich daher auch für fremde Lkw als Parkmöglichkeit eignen. Wörtlich sagte Engelhardt gegenüber des Blatts: „Diese Möglichkeiten müssen dringend genutzt werden, wenn wir die chaotischen Zustände auf den Rastplätzen irgendwann einmal in den Griff bekommen wollen“.

Dafür seien jedoch auch Investitionen notwendig, Betriebsgelände müsste erst aufgerüstet werden. Neben sanitären Einrichtungen etwa durch Container mit Toiletten und Duschen müssten zudem Sicherheitsvorkehrungen wie Schranken an der Einfahrt geschaffen werden, forderte der BGL-Vorstandssprecher.

Engelhardt: Aufrüstung von Betriebshöfen muss gefördert werden!

Für derartige Aufrüstungen seien nach Berechnungen des Verbands Investitionen in Höhe von etwa 30.000 Euro je Betriebshof zu leisten. Engelhardt sagte gegenüber der „Welt“: „Um die Unternehmen dazu zu bewegen, muss es eine Grundförderung geben. Der Bund und auch die EU müssen dabei helfen“.

Der BGL betreibt gemeinsam mit der Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG) und dem Transportversicherer Kravag seit August die Internet-Plattform Wedolo, die unter anderem Lkw-Fahrern bald den Service anbieten will, ihnen bei der Parkplatzsuche zu helfen. (sn)

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KOMMENTARE


Ducho

18.11.2019 - 19:01 Uhr

Warum sind heutzutage keine Parkplätze mehr an Supermärkten vorhanden bzw geduldet. Wenn sich die Osteuropäer wie Menschen verhalten würden,hätten wir das Problem nicht. Als Spediteur würde ich olek und bolek nicht auf meinem Gelände übernachten lassen


Hannes

24.11.2019 - 08:40 Uhr

Frage: warum hatten wir früher platz auf den autobahnen ist verkehr mehr geworden aber ohne den fahrern aus dem osten nahe zu treten das problem hat sich westeuropa selbst gemacht.billig ,bevor man einen ansässigen oder westeuropäisches unternehmen nimmt und den angemessen bezahlt nehme ich 3 lkw aus dem osten denn die kosten alle 3 nicht so viel wie ein anaässiger und es ist den grossen firmen und der politik scheiss egal ob da Menschen unwürdig leben müssen. Und somit werden immer mehr ostfrächter herumstehen da es.nichts kostet. Da in einer heutigen zeit geld und gier an oberster stelle steht wird aich da auch nichts ändern denn es leben viele von dieser branche sehrgut aber eine krähe peckt der anderen kein auge aus


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