Betty Barcley bekommt SCM-System

03.08.2004 14:08 Uhr

Der Damenmodehersteller Betty Barclay hat sich nach Abschluss einer sechsmonatigen Pilotphase für den langfristigen Einsatz des Supply Chain Management Systems von Setlog entschieden.

Nußloch. Mit der datenbankgestützten Internetanwendung wird der gesamte Warenfluss von der Bestellung beim Lieferanten, über die Terminplanung bis hin zum Wareneingang und zur Auslieferung abgebildet und gesteuert. Ziel ist es, den Service für die Kunden zu verbessern sowie interne und externe Kosten zu senken. In der Internetapplikation werden alle Bestell-, Liefer- sowie Sendungsdaten gebündelt und ständig kritische Termine errechnet, die in einem Frühwarnsystem ausgewiesen werden. "Mit diesem Instrument sind wir in der Lage, per Mausklick einen lückenlosen Überblick über unsere Warenströme zu bekommen und können damit gezielt und frühzeitig Produktionsprozesse, Plantermine oder Transportarten umstellen und die Aufbereitung, Kommissionierung und den Versand fristgerecht steuern", sagte Johannes Weselek, Geschäftsführer bei Betty Barclay und verantwortlich für die Systemeinführung. Damit will Betty Barclay ihre Planungssicherheit erhöhen und zeitkritische Warenflüsse beschleunigen. Um den Abverkauf am Verkaufsort zu unterstützen bietet Betty Barclay einen Großteil ihrer Konfektionsware in Programmen an, die jeweils mehrere Modelle in einer geschlossenen Themenwelt umfassen. Voraussetzung ist allerdings, dass ein komplettes Programm zeitgleich zur Auslieferung kommt. Dies ist nur möglich, wenn die Prozesse von der Bestellung, über die Produktions- und Lieferplanung bis hin zur Aufbereitung sowie Kommissionierung auf einen fest vorgegeben Versandtermin abgestimmt sind. Betty Barclay vertreibt pro Jahr 190 Programme mit über 4000 Modellen, die in 24 verschiedenen Ländern produziert und beschafft werden. Über den Einsatz der Internet-Applikation läuft nun die gesamte Abstimmung zwischen den Lieferanten oder Agenturen, den Spediteuren und Betty Barclay. Allein der E-Mail Verkehr konnte um etwa 30 Prozent reduziert werden.

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