Die Nutzfahrzeugesparte des MAN-Konzerns ist nach Informationen des "Handelsblatts" in den ersten neun Monaten tief in die roten Zahlen gerutscht. Verantwortlich dafür ist dem Bericht zufolge ein hoher Verlust im dritten Quartal. Die Zeitung berief sich auf Arbeitnehmerkreise. Ein Sprecher der MAN AG (München) wollte den Bericht konkret nicht kommentieren. Er verwies aber auf die schwierige Branchenlage. Die MAN-Nutzfahrzeuge hatten bereits im zweiten Quartal Verluste erzielt. Das Vorsteuer-Ergebnis im ersten Halbjahr war aber mit sechs Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 148 Millionen Euro) noch leicht positiv. Der Teilkonzern will in Deutschland und Österreich 4000 Stellen streichen. Der MAN-Sprecher sagte, die allgemeine Marktlage habe sich im dritten Quartal eher verschlechtert. "Der Druck auf das Geschäft und auf die Margen ist da." (vr/dpa)
Bericht über rote Zahlen bei MAN-Nutzfahrzeuge
Lkw-Hersteller verweist auf schwierige Branchenlage