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Bei BMW stehen Lieferengpässe an

Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine hat der Autohersteller akute Probleme bei den Lieferungen
© Foto: picture alliance / Sven Simon

Das Unternehmen entgehen Lieferungen aus Russland und der Ukraine. Im Werk in Dingolfing wird die Produktion ausfallen.


Datum:
02.03.2022
Autor:
Janis Leonhardt/Stefanie Schuhmacher/dpa
Lesezeit: 
2 min
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München. BMW stellt den Bau von Autos im russischen Kaliningrad und den Export nach Russland bis auf Weiteres ein. Außerdem werde es wegen Lieferengpässen zu Produktionsunterbrechungen in deutschen und europäischen Werken kommen, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Wo, wann und wie lange die Produktion unterbrochen werde, werde derzeit noch geprüft, sagte ein Sprecher.

BMW bezieht bisher Kabelbäume aus der West-Ukraine. "Mit unseren Lieferanten sind wir in intensiven Gesprächen", sagte der Sprecher.

Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr mit dem russischen Partner Avtotor 12.000 Autos in Kaliningrad gebaut und insgesamt 49.000 Autos in Russland verkauft. 

"Wir verurteilen die Aggressionen gegenüber der Ukraine und verfolgen mit großer Besorgnis und Betroffenheit die Entwicklungen", teilte BMW mit. Der Konzern trage die Sanktionen gegen Rusland ausdrücklich mit und unterstütze die betroffenen Menschen mit einer Sofortmaßnahme für eine Hilfsorganisation der Vereinten Nationen.

Im größten europäischen BMW-Werk Dingolfing werde die Fahrzeugproduktion in der kommenden Woche komplett ausfallen, sagte ein Sprecher der Mediengruppe "Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung". Davon seien mehrere Tausend Mitarbeiter betroffen. Wie es danach weitergehe, sei im Moment offen. Das Thema Kurzarbeit sei in Klärung. (jl/ste/dpa)

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