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Bahngewerkschaften Transnet und GDBA wollen Fusion

14.10.2009 15:10 Uhr
Bahngewerkschaften Transnet und GDBA wollen Fusion
Transnet und GDBA wollen künftig gemeinsam Stärke zeigen

Mitgliederschwund schweißt zusammen: Spitzengremien sollen Ende Oktober Plänen zustimmen

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Berlin. Die Bahngewerkschaften Transnet und GDBA wollen sich nach Informationen der „Deutschen Presse-Agentur“ zusammenschließen. Allerdings sei noch offen, unter welchem Dach die Fusion erfolgen soll, hieß es heute in Gewerkschaftskreisen. Die deutlich größere Transnet ist eine Einzelgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), die GDBA gehört zum Deutschen Beamtenbund dbb. Offiziell gab es weder von Transnet noch von der GDBA eine Bestätigung für die Pläne. Die Entscheidung soll am 28. und 29. Oktober in den Spitzengremien beider Organisationen fallen. Am ersten Tag trifft sich in Fulda der Beirat von Transnet, am zweiten Tag kommt der GDBA-Bundeshauptvorstand zusammen. Dem Vernehmen nach will der DGB eine Fusion unter seinem Dach. Eine Selbstständigkeit der fusionierten Gewerkschaften sei nicht wahrscheinlich, weil die beiden nicht finanzkräftig genug seien, hieß es. Transnet hat derzeit nach eigenen Angaben rund 230.000 Mitglieder. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA zählte zu Jahresbeginn rund 40.000 Mitglieder. Transnet-Sprecher Michael Klein sagte in Berlin: „Tatsache ist, wir brauchen eine starke Geschlossenheit. Die wollen und werden wir auch herstellen.“ Wie dieser Prozess aussehen werde, „darüber entscheiden Ende des Monats unsere Spitzengremien“. Ähnlich äußerte sich GDBA-Sprecher Uwe Reitz in Frankfurt: „Es gibt verschiedene Gedankenspiele, aber es gibt keine Vorgaben.“ Die Mitglieder des Hauptvorstandes seien in ihrer Entscheidung „völlig frei“. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), die sich ausschließlich als Interessenvertretung der Lokführer und Zugbegleiter versteht, wollte die geplante Fusion nicht bewerten. Die GDL werde eigenständig bleiben. „Wir werden uns da nicht dran beteiligen“, sagte die Sprecherin Gerda Seibert. (dpa)

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