Köln. Im Jahr 2005 hat das Bundesamt für Güterverkehr nach eigener Angabe insgesamt 615.689 Fahrzeuge kontrolliert. Davon wurden 125.190 Fahrzeuge beanstandet, was einer Beanstandungsquote von 20,3 Prozent entspricht. Im Jahr zuvor lag diese Quote bei 642.436 kontrollierten und 143.297 beanstandeten Fahrzeugen noch bei 22,9 Prozent. 2003 waren es 21,5 Prozent gewesen. Von den 290.545 kontrollierten deutschen Fahrzeugen wurden 66.515 beanstandet (22,9 Prozent), von den 325.144 ausländischen Fahrzeugen 58.675, was einer Quote von 18,0 Prozent entspricht. Bei den Kontrollen wurden 183.001 Verstöße gegen unterschiedliche Rechtsgebiete festgestellt, Mit 118.751 Zuwiderhandlungen entfiel dabei der weitaus größte Anteil auf Verstöße gegen Fahrpersonalvorschriften. Lenkzeitüberreitungen, Nichteinhaltung von Ruhezeiten sowie nicht ordnungsgemäßes Betreiben des Kontrollgeräten haben laut BAG dabei den Schwerpunkt gebildet. In 17.270 Fällen wurde durch das BAG wegen akuter Gefährdung des Straßenverkehrs und der Umwelt die Weiterfahrt untersagt, beziehungsweise es wurde ausländischen Fahrzeugen die Einreise nach Deutschland an der Grenze verwehrt. Im Jahr 2004 war das nur in 15.951 Fällen notwendig. Das BAG begründet diesen Anstieg durch verstärkt durchgeführte Kontrollen hinsichtlich der Verkehrssicherheit von Fahrzeugen und Ladung. (tbu)
BAG beanstandet weniger Fahrzeuge
Im Jahr 2005 hat das Bundesamt für Güterverkehr im Rahmen des Straßenkontrolldienstes über 600.000 Fahrzeugüberprüfungen durchgeführt