Die Europäische Kommission wird der Verlängerung des bestehenden Förderrahmens für die besonders förderungswürdigen, so genannten Ziel-1-Gebiete bis Ende 2003 zustimmen. Dies kündigte EU-Kommissar Mario Monti am 11. Februar 2002 in Brüssel nach einem Gespräch mit dem Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Rolf Schwanitz, und dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reinhard Höppner, an. In der Förderperiode 2000 bis 2006 zählen alle ostdeutschen Länder, einschließlich Berlin-Ost, nach wie vor zum Ziel-1-Gebiet des europäischen Strukturfonds. Bislang betragen die Förderhöchstsätze für Ziel-1-Gebiete bis zu 50 Prozent für kleine und mittlere Unternehmen und zwischen 28 und 35 Prozent für Großunternehmen(abhängig vom Entwicklungsstand der Region).
Aufbauhilfe Ost geht weiter
Die ostdeutschen Länder erhalten weitere Unterstützung von der Europäischen Union