Hamburg/London. Der britische Bahn- und Busbetreiber Arriva erwägt einen Einstieg in Bahngeschäft in Deutschland. Es sei wichtig, Europas größten Transport-Markt im Auge zu behalten, da es hier gute Gelegenheiten für einen starken kommerziellen Betreiber gebe, sagte Arriva-Vorstandschef Bob Davies der "Fiancial Times" vom Freitag. Arriva betreibt Streckenverbindungen im nördlichen Großbritannien und Wales und ist im kontinentalen Europa bereits in der niederländischen Region Groningen und im dänischen Jütland präsent. Deutschland zählt nach Großbritannien und Schweden zu den am stärksten geöffneten Bahnmärkten in Europa. Die Deutsche Bahn hat im Fracht- und Passagiergeschäft bisher zehn Prozent an Wettbewerber verloren. (vr/dpa)
Arriva erwägt einen Einstieg in deutschen Bahn-Markt
Deutschland zähle nach Großbritannien und Schweden zu den am stärksten geöffneten Bahnmärkten in Europa