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Arbeitgeberkritik: GDL missbraucht das Streikrecht

11.03.2024 16:05 Uhr | Lesezeit: 2 min
Claus Weselsky, GDL-Chef, beim Auftakt der Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der GDL
Die GDL um ihren Chef Claus Weselsky missbrauche das Streikrecht, so die Kritik der Arbeitgeber
© Foto: picture alliance/dpa/Fabian Sommer

Mit ihrem geplanten weiteren Streik bei der Deutschen Bahn missbraucht die Lokführergewerkschaft GDL aus Sicht der Arbeitgeberverbände ihr Streikrecht.

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„Der erneute Arbeitskampf der GDL bei der Bahn ist unverhältnismäßig und rechtlich fragwürdig“, kritisierte Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, am Montag, 11. März. „Die Gewerkschaft sollte sofort zurück an den Verhandlungstisch und in eine moderierte Schlichtung einwilligen.“

Der Unternehmervertreter forderte Änderungen im Streikrecht. „Wir benötigen ein Arbeitskampfrecht, das gerade auch für die Infrastruktur angemessene Ankündigungsfristen, Schlichtungsregelungen und Abkühlungsphasen vorsieht.“ GDL-Chef Claus Weselsky agiere ohne Rücksicht und unverhältnismäßig. „Das ist ein Missbrauch des Arbeitskampfrechts, der nicht länger vom Gesetzgeber akzeptiert werden sollte.“

Die GDL hatte zu einem 24-stündigen Streik bei der Bahn aufgerufen. Er soll am Montagabend im Güterverkehr beginnen und in der Nacht zu Dienstag im Personenverkehr. Die Bahn versucht, den Arbeitskampf noch gerichtlich stoppen zu lassen. Sie hat eine einstweilige Verfügung am Arbeitsgericht Frankfurt beantragt.

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