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Arbeiten an Detailkonzept für Beluga

Die Beluga-Reederei soll umgebaut werden
© Foto: Beluga

US-Investor Oaktree will die Reederei umbauen / Auswirkungen sind noch völlig unklar / Reeder Niels Stolberg will überraschende Übernahme nicht kampflos hinnehmen


Datum:
07.03.2011
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Bremen. Der US-Investor Oaktree arbeitet nach eigenen Angaben an einem Detailkonzept für den Umbau der Beluga-Reederei. Welche Auswirkungen dies für das offenbar finanziell angeschlagene Unternehmen haben werde, sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch nicht absehbar, sagte eine Sprecherin am Freitag. Reeder Niels Stolberg will die überraschende Übernahme durch den amerikanischen Hedgefonds nach einem Bericht des NDR-Regionalmagazins "Hallo Niedersachsen" auf jeden Fall nicht kampflos hinnehmen.

Der Fraktionschef der CDU im niedersächsischen Landtag, Björn Thümler, hatte dem Sender zufolge erfahren, dass Stolberg "sehr klug überlegen wird, welche Möglichkeiten er hat, dieses Übernahmebegehren zu verhindern". Nach Angaben des Unionspolitikers geht es dem Bremer Reeder "ganz gut". Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass sich der Geschäftsführer zurückgezogen hat. In einem Schreiben der Reederei hieß es, er habe aus persönlichen Gründen um eine Beurlaubung gebeten. Stolberg ist seither nicht erreichbar.

Thümler kündigte an, dass die niedersächsische CDU dem Reeder helfen wolle. Stolberg hatte die Reederei zum Weltmarktführer im Schwerguttransport aufgebaut. "Beluga ist ein globaler Marktführer und hat bewiesen, dass die Dienstleistungen des Unternehmens überzeugen. Keiner der derzeitigen Vorgänge wird an dieser Qualität etwas ändern", erklärte die Sprecherin der Spezialreederei.

Als Darlehensgeber und Gesellschafter sei es Aufgabe von Oaktree, die Kapital- und Kostenstruktur der Firma wettbewerbsfähig zu halten. Oaktree Capital Management halte bisher 49,5 Prozent an der Reederei. "Weitere Aussagen wurden nie gemacht", hieß es. Oberste Priorität habe, dass alle Beteiligten zum Wohle des Unternehmens und seiner Mitarbeiter gemeinsam an einer Lösung arbeiten würden.

Beluga hat heute 72 Schiffe und war zuletzt auch wegen Überfällen von Piraten immer wieder in die Schlagzeilen geraten. (dpa)

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