Stockholm. Die stark angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS muss ihre Eigner um frisches Kapital bitten und will 8600 Stellen streichen. Wie SAS am Dienstag bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2007 in Stockholm mitteilte, will das Unternehmen sich künftig auf den nordeuropäischen Stammmarkt konzentrieren. Der halbstaatlich in Dänemark, Norwegen und Schweden betriebene Konzern gilt seit seit längerem als Kandidat für eine Übernahme durch die Deutsche Lufthansa. SAS hat eine Zusage seiner Eigner über eine Kapitalzufuhr von sechs Milliarden schwedische Kronen (560 Millionen Euro). Im vergangenen Jahr Jahr flog der Konzern ein Minus von 6,3 Milliarden Kronen ein. 2006 war noch ein Nettogewinn von 636 Millionen Kronen ausgewiesen worden. Der Umsatz stieg 2007 um 5,1 Prozent auf 12,9 Milliarden Kronen. (dpa)
Angeschlagene SAS schrumpft massiv und braucht neues Kapital
Skandinavische Fluggesellschaft will 8600 Stellen streichen