Vor liebestollen Böcken im Straßenverkehr warnt das saarländische Umweltministerium zu Beginn der Paarungszeit der Rehe. Die Rehe und die Rehböcke ließen während der sogenannten Blattzeit alle Vorsicht vergessen, teilte das Ministerium mit. Zwischen Mitte Juli bis Anfang August bemühen sich die Böcke um die Gunst der Weibchen. Autofahrer sollten in Wäldern oder an Waldrändern in den kommenden Wochen deshalb besonders aufmerksam fahren, um Unfälle zu vermeiden. Komme es dennoch zu einem Zusammenstoß, sollte der Autofahrer sich an klaren Regeln halten: In jedem Fall soll die Polizei und das zuständige Forstamt informiert werden, auch wenn das Tier verletzt in den Wald geflohen ist. Dies sei wichtig, um die Suche nach dem verletzten Wild zu ermöglichen und um Ansprüche gegenüber der Autoversicherung glaubhaft zu machen. Wenn das Tier verletzt und hilflos auf der Straße liegenbleibt, sollte ebenfalls die Polizei und der Förster verständigt und die Unfallstelle abgesichert werden. Der Autofahrer sollte das Wild in Ruhe lassen und ihm nicht zu nahe kommen. Ist das Tier tot, gilt das gleiche. Auf keinen Fall dürfe das Tier mitgenommen werden. Stattlicher Hirsch springt auf Motorhaube - 2000 Euro Schaden Diese Begegnung mit einem stattlichen Hirsch wird ein Mann aus St. Andreasberg wohl sein Leben lang nicht mehr vergessen. Er parkte gerade sein Auto vor der Haustür ein, als das Wildtier von einer Wiese oberhalb der Straße angaloppiert kam und auf die Motorhaube sprang. Genauso schnell wie der Hirsch auftauchte, war er auch wieder verschwunden. Er hüpfte auf der anderen Seite von der Motorhaube herunter und entschwand über das Grundstück des Autofahrers. An Wagen entstand ein Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro.
Am Rande: Liebestolle Böcke und springende Hirsche
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