Am Rande: Intelligente Parkuhren und die spielerische Privatisierung der Bahn

04.09.2007 16:31 Uhr
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Am Rande: Die kuriosesten Meldungen des Tages.

Die buntesten und kuriosesten Meldungen des Tages aus den Themengebieten Logistik und Verkehr.

Intelligente Parkuhren überführen Parksünder

Solche Parkuhren machen nachlässigen Autofahrern bei Paris nun wirklich das Leben schwer: Sensoren an den Uhren von Kurzzeit-Parkplätzen in Issy-les-Moulineaux registrieren jede Überschreitung der erlaubten Parkdauer von 20 Minuten – und melden dies per SMS an Politessen. Diese können daraufhin einen 35 Euro-Strafzettel ausschreiben. Das strenge Kontrollsystem werde "mit gutem Erfolg" seit drei Monaten ausprobiert, sagte ein Sprecher der Stadt. Seit Juni seien mehr als 100 Strafzettel verteilt worden. Ganz fehlerfrei arbeiten die intelligenten Parkuhren aber dann auch wieder nicht immer. Befindet sich zum Zeitpunkt der Meldung keine Politesse in der Nähe des Parkplatzes, bleibt das Vergehen ungesühnt. Bahnprivatisierung spielerisch Mit einer Aktion im Internet wollen Umwelt- und Verkehrsverbände gegen eine Privatisierung der Bahn protestieren. Helfen soll dabei ein Online-Spiel namens "Bahnopoly". Kurios: Jeder, der am Spiel teilnimmt, kann nur verlieren. Im Anschluss sollen die Spieler ihre Bundestagsabgeordneten auffordern, der Bahn-Privatisierung nicht zuzustimmen. Hinter der Aktion stecken der Verkehrsclub Deutschland, der Naturschutzbund NABU, die Organisationen Robin Wood und Attac, der Fahrgastverband "Pro Bahn" und das Bündnis "Bahn für Alle". Fußball-Leidenschaft am Arbeitsplatz Ein türkischer Fußball-Fan darf an seinem Arbeitsplatz auch weiterhin das Trikot seines Lieblingsvereins Galatasaray Istanbul tragen. Wie das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet, hätte ein Gericht dem als Fahrer arbeitenden Mann Recht gegeben, nachdem sein Chef ihm das Tragen des Trikots am Arbeitsplatz verboten hatte. Dieser sei nämlich bekennender Fenerbahce-Fan. Nachdem Galatasary am letzten Spielsplatz der türkischen Liga in der Tabelle an Fenerbahce vorbeigezogen war, war der Angestellte mit dem Spielertrikot zur Arbeit erschienen. Daraufhin bekam er die Kündigung – zu Unrecht, wie jetzt das Gericht entschied.

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