Bremen. Es gehört in die Reihe liebgewonnener Traditionen, dass frisch gebackene Brautpaare und von ihren Hochzeitsgästen in einer Autokolonne zur Feier geleitet werden. Eine Hochzeitsgesellschaft aus Bremen ging allerdings einen Schritt zu weit. Als mehr als 30 Autos in in Kolonne und mit eingeschaltetem Warnblinker extrem langsam zuerst über die A270, dann über die A27 fuhren, griff die Polizei ein. Gleich mehrere Fahrspuren waren durch die Gruppe belegt worden, einzelne Autos stoppten immer wieder und hielten so den Verkehr mehrfach auf.
Die Beamten machten kurzen Prozess: Sie riegelten den Platz ab, kontrollieten alle Gäste und beschlagnahmten insgesamt 25 Führerscheine. Ob danach trotzdem noch fröhlich gefeiert wurde, ist der VerkehrsRundschau nicht bekannt. (dpa/sno)