Altkanzler gegen Verkauf von Hapag-Lloyd ins Ausland

05.09.2008 16:19 Uhr
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Helmut Schmidt (Bild: ddp)
© Foto: ddp

Helmut Schmidt: Ein Verkauf führe Deutschland in der Seeschifffahrt in die Zweitklassigkeit

Hamburg. Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) hat sich gegen einen möglichen Verkauf der Reederei Hapag-Lloyd ins Ausland ausgesprochen. Hapag-Lloyd sei als das bedeutendste deutsche Schifffahrtsunternehmen von entscheidender Bedeutung im internationalen Standortwettbewerb, schreibt Schmidt in einer am Freitag in Hamburg veröffentlichten Erklärung. Ein Verkauf ins Ausland würde zu einer erheblichen Beeinträchtigung des deutschen Wirtschaftsstandortes führen und Deutschland in der Seeschifffahrt wie bereits zuvor bei den Banken in die Zweitklassigkeit führen. Schmidt forderte eine entsprechende Initiative der Bundesregierung. (dpa)

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