Allianz für Multimedia-Messaging Services MMS

11.02.2002 07:00 Uhr

Siemens hat sich mit anderen Herstellern von Mobiltelefonen, Nokia und Sony Ericsson, zusammengeschlossen, um die weltweite interoperabilität des Multimedia Messaging Services (MMS) sicherzustellen.

Zusammen mit AU Systems, einer Mobile Internet Consultancy Firma, werden dazu Tests und Programme entwickelt. Die Initiative will, nach eigenen Angaben, dafür sorgen, dass die MMS-Anwendungen auf den Endgeräten und Servern verschiedener Hersteller kompatibel sind. Vor dem Hintergrund des Erfolges des Short Message Services (SMS) sehen die Hersteller ein großes Potenzial in diesem neuen Dienst. MMS ist die Weiterentwicklung von SMS. Während SMS nur Textnachrichten mit maximal 160 Zeichen anzeigen kann, ist MMS ein globaler Standard, um Nachrichten mit Text, Ton- und Grafikelementen, Fotos und Video-Clips zwischen Mobilfunkgeräten zu übermitteln. In Kombination mit einer digitalen Kamera lassen sich persönliche Postkarten gestalten. Ein Foto kann mit begleitenden Texten oder Audio-Clips kombiniert werden, bevor die Nachricht an ein anderes MMS-fähiges Telefon oder an eine E-Mail-Adresse gesendet wird. MMS nutzt das Wireless Application Protocol (WAP) und wird über GSM, GPRS (General Packet Radio Service) und UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) übertragen. MMS wurde durch das Third Generation Partnership Project (3GPP) als Standard freigegeben. Es wird davon ausgegangen, dass die ersten MMS-fähigen Produkte im Laufe des Jahres 2002 auf dem Markt verfügbar sein werden.

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