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AIS alfaplan ermittelt die kostengünstigere Strecke

Stellt die kostenoptimierte Strecke (grün) der Navi-Vorgabe (pink) gegenüber: die neue Streckenoptimierung und -analyse von AIS alfaplan
© Foto: AIS alfaplan

Mittels einer neu entwickelten Streckenoptimierung und -analyse stellt der Softwareentwickler AIS alfaplan Speditionen eine deutliche Frachtkostenersparnis in Aussicht.


Datum:
24.11.2020
Autor:
Mareike Haus
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Ulm. AIS alfaplan hat eine neu entwickelte Streckenoptimierung vorgestellt, die sich vor allem dem Ziel der Frachtkostenersparnis verschrieben hat. In Kombination mit der ebenfalls neuen Streckenanalyse, einem Modul zum Ist-Soll-Vergleich, sollen Frachtführer so rund zehn Prozent ihrer gesamten Frachtkosten sparen können, verspricht das Ulmer Unternehmen. Der Auftragsmanagement-Spezialist AIS Advanced InfoData Systems hatte sich zuvor in diesem Jahr mit dem zugekauften Tourenplanungsbereich alfaplan als AIS alfaplan neu aufgestellt.

Individuelle Streckenvorgabe für jeden Lkw 

Die neueste Lösung setzt demnach auf die kostenoptimale Strecke pro Fahrzeug statt pauschaler Streckenvorgabe für alle. Bei der Streckenoptimierung berücksichtigt würden laut Entwickler beispielsweise die individuelle Kostenstruktur pro Lkw inklusive Kennziffern für Verbrauch und Verschleiß, Leasingkosten, Dieselpreise oder Geschwindigkeitsprofile aus zurückliegenden Fahrten. Auch fahrerbezogene Kostensätze und Pausenzeiten könnten mit eingerechnet werden. Als Ergebnis liefert AIS alfaplan eine individuelle kostenoptimale Strecke für den einzelnen Lkw und überträgt diese vollautomatisch in dessen Navigationssystem. Bei Bedarf kann der Disponent aber auch manuelle Anpassungen vornehmen.

Umwegkilometer aufdecken

Gleichzeitig wird mit der ebenfalls neu entwickelten Streckenanalyse eine voll automatische und live-visualisierbare Gegenüberstellung ermöglicht: Sie vergleicht die gemäß Navi-Vorgaben erstellte Strecke mit der kostenoptimalen Streckenvorgabe und den tatsächlich gefahrenen Kilometern. Das soll teure Umwegkilometer transparent machen.

„Es ist längst überfällig, dass Lkw nicht mehr nach Standard-Algorithmen ihres eingesetzten Navigationsgeräts fahren, denn damit fallen für sie hohe vermeidbare Kosten an“, sagt Carsten Wachtendorf, Manager Transport & Logistics bei AIS alfaplan. „Stattdessen legen wir jetzt den Fokus auf eine kostenoptimale und automatisierte Streckenfindung zwischen einzelnen Stopps.“ Wachtendorf kam Anfang 2020 von der Braker Spedition LIT, wo er zuletzt als Leiter des Prozess- und Projektmanagements sowie als IT-Projektverantwortlicher tätig war, zu AIS alfaplan.

Die neuen Module lassen sich laut Anbieter kurzfristig in eine bestehende Telematik-/Tourenplanungslandschaft von AIS alfaplan integrieren. Alternativ sind sie aber auch als Standalone-Module für Neukunden verfügbar. (mh)

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