ADAC und BGL haben vergangene Woche die Ergebnisse der Untersuchung "Gemeinsam zu mehr Verkehrssicherheit" vorgestellt, an der sich rund 1300 Lkw- und Pkw-Fahrer beteiligt haben. Anknüpfend an die Ergebnisse forderte ADAC-Vizepräsident Erhard Oehm mehr Gelder für den Straßenausbau. "Zwei Milliarden Euro pro Jahr müssen zusätzlich für den Ausbau der Straßen aufgewandt werden", sagte Oehm gegenüber der Verkehrs-Rundschau. 54 Prozent der befragten Lkw-Fahrer und 36 Prozent der Pkw-Fahrer hatten in der Befragung geäußert, die Verkehrsprobleme entstünden hauptsächlich durch zu wenig oder zu schlechte Straßen. Finanziert werden solle der Ausbau durch Verringerung der Sozialausgaben und Umverteilung dieser Mittel, forderte Oehm. Eine weitere Erhöhung der Abgabenlast lehnte der ADAC-Vizepräsident ab. (vr/mp)
ADAC-Vize: Mehr Straßenausbau, weniger Sozialstaat
Untersuchung führt Verkehrsprobleme schlechte Straßen zurück