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ADAC prangert fehlende LKW-Stellplätze an Autobahnen an

Laut ADAC fehlen immer noch zahlreiche LKW-Parkplätze an Autobahnen
© Foto: eha

Automobilclub betont, dass immer noch rund 7000 Stellplätze fehlen / Bundesweite Steuersysteme gefordert


Datum:
11.11.2010
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München. Nach Ansicht des ADAC fehlen bundesweit immer noch über 7000 LKW-Stellplätze an den Autobahnen. Aufgrund der auslaufenden Konjunkturpakete und der strikten Sparvorgaben der Bundesregierung befürchtet der Automobilclub nun, dass das Geld für den dringend notwendigen Ausbau künftig fehlt.

Zahlreiche Beschwerden von ADAC-Mitgliedern über zugeparkte Rastplatzeinfahrten würden auf teilweise chaotische Verhältnisse hinweisen, betonte der Club. So würden sich nicht nur rangierende LKW gegenseitig behindern, sie würden auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden, hieß es weiter. "Es kann nicht sein, dass Einfahrten zugeparkt werden oder sich die LKW sogar bis auf die Fahrbahn zurück stauen. Das ist eine Gefahr für alle Autofahrer - besonders in der Nacht kann es zu schweren Unfällen kommen", so Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr. Auch seien die Lenk- und Ruhezeiten durch den Stellplatzmangel für viele LKW-Fahrer schwer einzuhalten.

Mit Nachdruck fordert der ADAC nun, dass vorrangig bei den Rastanlagen, die am häufigsten überfüllt sind, möglichst rasch Abhilfe geschaffen wird. Zudem müssten vorhandene Kapazitäten besser genutzt werden, beispielsweise durch intelligente Systeme, die Parksuchverkehr reduzieren und bestehenden Raum unter anderem durch Kolonnenparken optimieren. Lösungen, wie sie an der Rastanlage Montabaur an der A3, Aichen an der A8 oder Brohlthal Ost an der A61 sowie auf dem Autohof Lohfeldener Rüssel an der A7 gegenwärtig als Modellprojekte bestehen, sollen nach Ansicht des des Clubs bundesweit installiert werden. (sno)

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