Soloplan Carlo Machine Learning

Das TMS CarLo wurde mit einem leistungsfähigen Algorithmus ausgestattet, der das Verhalten von Disponenten „lernen“ kann

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Soloplan arbeitet an lernendem TMS

Das Softwarehaus Soloplan will auf der transport logistic in München den Nutzen von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning bei der Transportplanung demonstrieren.

Kempten. Soloplan, das Unternehmen hinter dem Transportmanagementsystem (TMS) Carlo, will seinen Kunden mit der neuesten Version der Software künftig ein manuell abgestimmtes Machine-Learning-Modell bereitstellen: Wie das Kemptener Unternehmen meldet, wurde Carlo mit einem leistungsfähigen Algorithmus ausgestattet, der das Verhalten von Disponenten lernen könne. Auf dieser Basis erstelle die Lösung ein Modell, mit dem künftige Touren unter Berücksichtigung der erlernten Regeln selbständig verplant werden.

In Carlo basiert das Machine Learning Entwicklerangaben zufolge auf den Daten der Transportplanung, wie beispielsweise Transportart, Datum, Startpunkt, Zielpunkt, Ladungspositionen oder das Gewicht der Ladung. Diese Informationen werden eingespeist und mithilfe eines Algorithmus verarbeitet. Bei der Algorithmus-Entwicklung mussten Herausforderungen gemeistert werden, für die es keine Standardlösungen gab, betont der Entwickler. So seien die zum Lernen benötigten Datensätze aufgrund der vielen verschiedenen Funktionen des TMS sehr heterogen. Vor diesem Hintergrund könne ein Lösungsansatz beim ersten Kunden gut funktionieren, während er beim zweiten Kunden nicht zu den gewünschten Ergebnissen führe.

Soloplan stellt das KI-Modell auf der diesjährigen transport logistic in München (4. bis 7. Juni) in Halle A3 am Stand 505/606 vor. Dort finden an jedem Messetag um jeweils 10, 13 und 15 Uhr Vorträge zum Thema „Machine Learning und Künstliche Intelligenz in der Transportplanung“ statt.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MESSE TRANSPORT LOGISTIC.

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Messe Transport Logistic

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