grüner Güterverkehr

Schleswig-Holstein unterstützt Projekt zum grünen Güterverkehr

©Jochen Eckel / picture alliance

Schleswig-Holstein fördert Umstellung auf grünen Wasserstoff im Güterverkehr

Für die Entwicklung eines Konzepts zur Nutzung von grünem Wasserstoff im norddeutschen Güterverkehr hat das Unternehmen Hypion eine eigenbetriebliche erhalten.

Lübeck. Schleswig-Holstein will die Umstellung auf grünen Wasserstoff im Güterverkehr fördern, und übergab für die Entwicklung eines entsprechenden Konzeptes dem Unternehmen Hypion eine eigenbetriebliche Förderung in Höhe von 227.059 Euro. Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht überreichte den Förderbescheid an Hypion-Geschäftsführer Harro Possel.

Als Projektentwickler und Investor begleitet Hypion Projektideen rund um die Nutzung von grünem Wasserstoff von der strategischen Bewertung über die genehmigungsfertige Projektentwicklung bis zu Realisierung und Betrieb.

Erstes konkretes Umsetzungsziel ist der Aufbau eines wasserstoffbasierten Drehkreuzes für den Güterverkehr (H2-Güterverkehr-Hub) in Neumünster. Zu den zentralen Aufgaben gehören dabei neben dem Schaffen von Produktionskapazitäten zur Herstellung von grünem Wasserstoff auch der Aufbau der erforderlichen Logistik, die Verteilung von Wasserstoff an verkehrsgünstig gelegenen und Lkw-tauglichen Wasserstoff-Tankstellen sowie die Beschaffung von 20 wasserstoffbetriebenen Lkw. Die ersten zehn Lkw werden bereits 2022 erwartet.

Die Erkenntnisse dieses Pionierprojektes sollen in die Planung und Umsetzung von vier weiteren solcher H2-Güterverkehr-Hubs in Schleswig-Holstein fließen: Lübeck, Heide, Itzehoe und dem Kreis Schleswig-Flensburg. Durch sie sollen Lkw in den kommenden Jahren 8 Millionen Kilometer pro Jahr mit grünem Wasserstoff als Treibstoff zurücklegen. (ste)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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Lkw-Landverkehr & Stückgut, Logistikregion Schleswig-Holstein, CO2 und Luftschadstoffe


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