Andreas Scheuer

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wünscht sich mehr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auf deutschen Straßen

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Scheuer: 200.000 Lkw mit alternativen Antrieben bis 2030 nötig

Beim Neujahrsempfang des Automobilverbandes VDA hat der Bundesverkehrsminister betont, dass der Verkehrssektor in Deutschland noch einen beachtlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten muss.

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Berlin. Der Verkehrssektor muss in den nächsten Jahren noch einen beachtlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten. Das stellte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vergangene Woche beim Neujahrsempfang des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) klar. „Beim Pkw benötigen wir bis 2030 insgesamt sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge“, erklärte er in seiner Gastrede in Berlin. Andernfalls sei die geplante Emissionsreduktion um 40 bis 42 Prozent im Vergleich zu 1990 nicht zu schaffen. Neben diesen sauberen Autos würden im selben Zeitraum mehr als 200.000 Lkw ab 3,5 Tonnen mit alternativen Antrieben benötigt. Die deutschen Fahrzeughersteller sollten sich diesbezüglich mehr anstrengen.

Beim dem VDA-Abend sprach sich Verkehrsminister Scheuer zudem gegen restriktive Maßnahmen wie eine Geschwindigkeitsbegrenzung bei 130 Stundenkilometern auf Autobahnen aus, die die Nationale Plattform „Zukunft der Mobilität“ kürzlich vorgeschlagen hatte. „Ich werde nicht zulassen, dass Mobilität für Teile der Gesellschaft unbezahlbar wird“, betonte er. „Wir können in Deutschland bezahlbar und klimafreundlich mobil sein – mit kreativen Ideen, ohne Tempolimit und ohne höhere Spritpreise.“ Auch die Digitalisierung und Vernetzung der Verkehrsträge könne dabei helfen. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHEUER, ANDREAS.

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Scheuer, Andreas, CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik, Verkehrspolitik Deutschland, Behörde – Bundesverkehrsministerium, Verband – VDA

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