Scania

Die Nachfrage nach Lkw der Marke Scania ist in Europa deutlich gestiegen

©VerkehrsRundschau

Scania steigert Auftragseingang in Europa

Die Halbjahresbilanz des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers weist auf einen deutlichen Anstieg der Nachfrage in Europa hin. In Südamerika und Osteuropa verbucht die Marke starke Einbrüche.

Södertälje. Im zweiten Quartal verzeichnete Scania einen deutlichen Anstieg der Bestellungen in Europa. Die Orders kletterten um 41 Prozent auf 13.270 Einheiten. Bezogen auf das gesamte erste Halbjahr stieg der Auftragseingang in Europa um 44 Prozent (25.716 Einheiten). Die Auslieferungen in den ersten sechs Monaten stiegen um 33 Prozent in Europa.

Demgegenüber stehen teils drastische Einbrüche in Lateinamerika und Russland (Eurasien). In Südamerika fielen die Auftragseingänge um 45 Prozent verglichen mit der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Für die Region Eurasien (v.a. Russland) weist der Halbjahresbericht sogar ein Minus von 72 Prozent bei den Bestellungen auf. Unterm Strich ist der Auftragseingang im zweiten Quartal leicht gefallen, von 20.987 Fahrzeuge auf 19.823. Bezogen auf das erste Halbjahr ergibt sich ein Minus bei den Bestellungen von 5 Prozent.

Trotzdem hat das Unternehmen den Umsatz um 7 Prozent auf 5,077 Milliarden Euro im ersten Halbjahr gesteigert. Das operative Ergebnis stieg um 11 Prozent auf 514 Millionen Euro. (diwi)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MARKT FÜR LKW & NUTZFAHRZEUGE.

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