Scania AXL

Bei einem Pilotprojekt im Kieswerk beispielsweise wird der autonome Betrieb durch ein Logistiksystem unterstützt, das dem Fahrzeug vorgibt, wie es sich verhalten soll

©Scania

Scania fährt ohne Kabine

Der schwedische Hersteller erprobt autonomes Fahren in der Grube ohne den bislang noch üblichen „Notfall“-Fahrer.

Södertälje. Mit dem Konzept-Lkw „AXL“ ohne Fahrerhaus wagt Scania den nächsten Schritt bei der Entwicklung autonom fahrender Lkw. Dabei sei die Software für autonome Fahrzeuge in vielerlei Hinsicht wichtiger als die Hardware, so der Hersteller. Zudem böten abgeschlossene Bergwerke und Großbaustellen schon heute gute Voraussetzungen für den Einsatz solcher Lkw.

Bei einem Pilotprojekt im Kieswerk beispielsweise wird der autonome Betrieb durch ein Logistiksystem unterstützt, das dem Fahrzeug vorgibt, wie es sich verhalten soll. Lenkung und Überwachung des AXL erfolgen über eine intelligente Steuerungsumgebung.

Ein „intelligentes“ Frontmodul ersetzt beim AXL das Fahrerhaus. „Im Bereich Customer Operations setzen wir bereits selbstfahrende Lkw ein, die aber noch immer einen Platz für einen Fahrer haben, um bei Bedarf eingreifen zu können. Der Scania AXL hat kein Fahrerhaus, dies verändert die Spielregeln schon erheblich“, erläutert Claes Erixon, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Scania. (bj)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special TRENDS & INNOVATIONEN IN TRANSPORT UND LOGISTIK.

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