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Kravag bleibt auf Wachstumskurs

Zuversichtlich gestimmt: Klaus Endres, Vorstandsvorsitzender der Kravag-Gesellschaften
© Foto: R+V Versicherung

Der Hamburger Spezialversicherer für die Logistik konnte im vergangenen Jahr sowohl bei den gebuchten Bruttobeträgen als auch bei der Zahl der versicherten Fahrzeuge zulegen.


Datum:
30.06.2022
Autor:
Stephanie Noll
Lesezeit: 
2 min
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Trotz einem schwierigen Marktumfeld haben die Kravag-Gesellschaften das Geschäftsjahr 2021 mit gutem Ergebnis abschließen können. Sowohl die Kravag-Logistic als auch die Kravag-Allgemeine konnten ihre Beitragseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr steigern, teilte die Hamburger Versicherungsgesellschaft mit. Zusammen hatten die beiden Versicherer der R+V-Gruppe am Jahresende zwei Millionen Kraftfahrzeuge im Bestand.

Bei den gebuchten Bruttobeiträgen legte der Spezialversicherer für die Logistik, die Kravag-Logistic, im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent auf 977 Millionen Euro zu. Die Zahl der versicherten Fahrzeuge stieg um 30.000 auf 725.000 zum Jahresende an. Damit bleibt Kravag-Logistic nach eigenen Angaben Marktführer im gewerblichen Güterverkehr.

Weniger Auszahlungen in der Transportbranche als im Jahr 2020

Außergewöhnlich hoch sei 2021 insgesamt die Belastung durch Elementarschäden mit 28,5 Millionen Euro (Vorjahr 3,1 Millionen Euro) gewesen. In der Transportbranche seien die Auszahlungen im Vergleich zum Vorjahr allerdings zurückgegangen. Infolge der Corona-Pandemie hatte die Kravag-Logistic ihren Kunden 2020 nach eigener Aussage hohe Leistungen für Versicherungen gegen Veranstaltungsausfall und Reiserücktritt gezahlt.

Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle gingen demnach um 4,5 Prozent auf 732 Millionen Euro zurück. Die bilanzielle Schadenquote verbesserte sich auf 75 Prozent (Vorjahr 81 Prozent), die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) sank auf 91,3 Prozent (Vorjahr 97 Prozent). Der Jahresüberschuss der Kravag-Logistic lag im vergangenen Jahr bei 39,1 Millionen Euro.

Laufendes Jahr: Solide Entwicklung in schwierigem Umfeld

Die Entwicklung im laufenden Jahr würde wesentlich durch den Krieg in der Ukraine geprägt, so der Versicherer. Die dadurch verschärften globalen Lieferengpässe würden sich auch in den Kravag-Zahlen niederschlagen. „Lkw, die nicht gebaut werden, können wir auch nicht versichern. Damit hat die gedrosselte Nutzfahrzeug-Produktion unmittelbare Auswirkungen auf unser Neugeschäft“, erklärte Klaus Endres, Vorstandsvorsitzender der Kravag-Gesellschaften.

Gleichzeitig treibe die Inflation die Schadenaufwendungen in die Höhe. Lange Lieferzeiten bei Ersatzteilen würden in Verbindung mit stark gestiegenen Preisen zu deutlich höheren Reparaturkosten führen. „Außerdem beobachten wir einen Anstieg des Verkehrsaufkommens und rechnen für 2022 mit Schadenquoten auf Vor-Corona-Niveau“, erläuterte Endres.

In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahrs stiegen die gebuchten Beiträge der Kravag Logistic trotzdem auf 497 Millionen Euro und lagen damit über dem Vorjahresniveau (2021: 477 Millionen Euro). Klaus Endres blickt daher auch optimistisch in die Zukunft: „Wir wollen mit dem Markt wachsen und unsere führende Stellung im Straßenverkehrsgewerbe kontinuierlich ausbauen.“ (sn)

 

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