Lkw-Korso Berlin

200 Lkw und 500 Teilnehmer hatten sich für die Demonstration angemeldet

©Christoph Soeder/dpa/picture-alliance

Protest gegen Missstände in der Transportbranche

Mit einem rund sechs Kilometer langen Lkw-Korso haben Beteiligte der Transportbranche in über 150 Lkw in Berlin auf den Preisverfall, Kabotageverstöße und Sozialdumping aufmerksam gemacht.

Berlin. Am Freitag, 19. Juni 2020, hat in Berlin eine Demonstration von Transportunternehmen, Lkw-Fahrern und weiteren Beteiligten der Transportbranche stattgefunden. Höhepunkt war ein rund sechs Kilometer langer Lkw-Korso, der an der Siegessäule endete. Die Beteiligten wollten dabei auf den Preisverfall, Kabotageverstöße und Sozialdumping aufmerksam machen.

Auslöser des Protestes ist die Corona-Pandemie, die laut dem Branchenverband Camion Pro die seit Jahren schwelenden Missstände in der Transportbranche auf ein nicht mehr hinnehmbares Niveau gebracht hätte. Laut Verband seien Hunderttausende Lkw-Fahrer aus Osteuropa illegal beschäftigt worden und hätten weder eine richtige Sozialversicherung noch Kündigungsschutz oder andere Grundrechte, die einem Arbeitnehmer in der EU garantiert werden. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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