Eduard Oswald und Peter Fischer

Eduard Oswald (l.) wurde einstimmig an die Spitze des Verbandes gewählt, sein Vorgänger Peter Fischer gratuliert ihm

©Pro Mobilität

Pro Mobilität wählt Eduard Oswald zum neuen Vorsitzenden

Der Wechsel ist vollzogen. Der Nachfolger von Peter Fischer will an die Arbeit seines Vorgängers anknüpfen.

Berlin. Der langjährige CSU-Politiker Eduard Oswald ist vom Präsidium des Straßenverkehrsverbandes Pro Mobilität einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Verbandes gewählt worden. Oswald löst Peter Fischer ab, der Pro Mobilität seit der Gründung 2002 als Verbandschef in der Hauptstadt vertreten hatte. Auf einer Festveranstaltung würdigte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, die Verdienste Fischers, dessen „produktive Ungeduld“ er stets geschätzt habe, auch während dessen zehnjährigen Amtszeit als niedersächsischer Verkehrsminister. „Reden Sie mit Fischer“, habe ihm dessen Kabinettschef Gerhard Schröder (SPD) geraten, wenn es um wichtige Verkehrsprojekte zwischen Ems und Harz ging. Als Präsident von Pro Mobilität habe Fischer die Akzeptanz der Straße als wichtigen Verkehrsträger gegen anfängliche Widerstände nachhaltig gestärkt.

Oswald will an die Arbeit seines Vorgängers anknüpfen und sprach von einem Sinneswandel, den die Diskussionen über Mängel und Schäden der Infrastruktur bei Politik und Öffentlichkeit ausgelöst hätten. Jetzt komme es darauf an, den aufkeimenden Reformwillen zu festigen und die Infrastruktur als wichtigen Standortfaktor nachhaltig zu stärken. Eine Gelegenheit dazu bietet sich am 27. September. Dann werde Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Pro Mobilität besuchen, kündigte der neu gewählte Verbandschef an. (jök)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSPOLITIK DEUTSCHLAND.

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Verkehrspolitik Deutschland, Verband – Pro Mobilität

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