Brennerautobahn

Österreich diskutiert über die Einführung einer Korridormaut für die Brennerautobahn in Tirol

©auergraphics/stock.adobe.com

Österreichische Parlamentarier fordern Lkw-Korridor-Maut

Nach Ansicht von Max Unterrainer und Christian Kovacevic wird der Brenner von der europäischen Logistik-Branche als viel zu billiger Transitweg von Nord- nach Südeuropa missbraucht.

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Innsbruck. Die österreichischen Parlamentarier Max Unterrainer und Christian Kovacevic haben im österreichischen Parlament einen Entschließungsantrag eingebracht und fordern darin Verkehrsminister Norbert Hofer auf, mit den Ländern Deutschland, Italien und der EU unverzüglich Gespräche für die Einführung eine Lkw-Korridor-Maut auf der Brenner-Autobahn in Tirol aufzunehmen. Eine Korridor-Maut soll es so lange geben bis eine tragfähige langfristige Transitlösung für Tirol auf EU-Ebene gefunden werde, betonen die beiden Politiker.

Der Brenner werde von der europäischen Logistik-Branche als viel zu billiger Transitweg von Nord- nach Südeuropa missbraucht, weil die Bemautung in Italien mit 16 Cent pro Kilometer und ähnlicher Höhe in Deutschland viel zu gering sei. In Österreich fallen 80 Cent pro Kilometer an. Italien will von einer Korridor-Maut, wie sie wiederholt von Österreich schon vorgeschlagen wurde, nichts wissen und beharrt auf die jetzige Höhe. (mf)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ÖSTERREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Österreich – Transport & Logistik, Lkw-Maut in Europa

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