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In Österreich gilt auf Autobahnen und Schnellstraßen eine fahrleistungsabhängige Maut für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen

©Ernst Weingartner/Chromorange/picture-alliance

Österreich: Höhere Lkw-Maut-Tarife ab 2021 stehen fest

Für Güterverkehrsunternehmen wird es teurer. Der österreichische Mautbetreiber Asfinag hat die Gesamttarife inklusive der externen Kosten bekanntgegeben, die ab dem kommenden Jahr gelten.

Wien. Österreich hebt die Lkw-Maut für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen mit vier und mehr Achsen zum 1. Januar 2021 durchschnittlich um 1,4 bis 2,0 Prozent an. Die neue Mauttarif-Verordnung ist kürzlich veröffentlicht worden und der Mautbetreiber Asfinag hat die künftigen Gebührenhöhen jetzt auf seiner Internetseite bekanntgegeben. An den Tarifgruppen soll sich demnach im neuen Jahr nichts ändern. Immerhin: Der Maut-Rabatt von 1,5 Prozent für Euro-6-Lkw gegenüber dem Tarif für Kraftfahrzeuge der Euro-Emissions-Klassen 0 bis EEV soll erhalten bleiben.

Der Grundkilometertarif der österreichischen Lkw-Maut zur Anlastung der Infrastruktur-Kosten ist an die Inflationsrate angepasst worden und um 1,5 Prozent gestiegen. Zusätzlich ist der Aufschlag für die Kosten durch die verkehrsbedingte Luftverschmutzung an unionsrechtlich vorgesehenen Höchstwerte angepasst worden, wobei Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb und Wasserstoff-Brennzellenantrieb diese weiterhin nicht mittragen müssen. Sie zahlen zudem nur den halben Grundkilometertarif. Die Kosten für verkehrsbedingte Lärmbelastung bleiben unverändert.

Ein Euro-6-Lkw mit vier oder mehr Achsen müsste ab dem kommenden Jahr tagsüber 41,69 Cent (bisher: 40,98 Cent) und nachts 41,82 Cent (bisher: 41,10 Cent) zahlen. (ag)

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