Der Neubau und der Umbau der gesamten Anschlussstelle kosteten rund 62 Millionen Euro

©Bernd Wüstneck/dpa/picture-alliance

Nun freie Fahrt: Keine Beschränkung mehr auf Petersdorfer Brücke

Die Arbeiten sind damit früher als gedacht beendet. Eigentlich sollten erst am 18. Dezember alle Restarbeiten und der Rückbau der provisorischen Verkehrsführung beendet sein.

Malchow. Auto- und Lkw-Fahrer haben auf der Autobahn 19 Berlin-Rostock ein „Hindernis“ weniger. Wie das Schweriner Verkehrministerium am Freitag mitteilte, sind nach fünfeinhalb Jahren Bauzeit jetzt alle Restarbeiten auf den beiden Brücken über den Petersdorfer See (Mecklenburgische Seenplatte) erledigt. Damit laufe der Verkehr bei Malchow nun endgültig wieder zweispurig in beiden Fahrtrichtungen – und ohne Geschwindigkeitsbeschränkungen. Ursprünglich sollten die restlichen Rückbauarbeiten erst am 18. Dezember erledigt sein.

Die A 19 gilt als wichtigste Strecke zwischen Berlin und der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. An den neuen Petersdorfer Brücken wurde vor allem wegen der komplizierten Fundamente im Seegrund so lange gebaut. Die alten Teilbrücken aus DDR-Zeiten waren leicht abgesackt und mussten komplett ersetzt werden. Ihr Neubau und der Umbau der gesamten Anschlussstelle kosteten rund 62 Millionen Euro. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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