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Die Positionen von Verdi und und dem Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen liegen weiterhin weit auseinander

©Ulrich Niehoff/picture-alliance

NRW: Keine Einigung im Tarifkonflikt der Speditions- und Logistikbranche

Die Gewerkschaft Verdi und der Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen haben sich auch in der dritten Verhandlungsrunde nicht einigen können. Das nächste Treffen findet Mitte November statt.

Düsseldorf. Die Gewerkschaft Verdi und der Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen haben ihre Tarifverhandlungen vertagt. In der dritten Verhandlungsrunde konnte am Mittwoch in Düsseldorf keine Einigung erzielt werden, wie beide Parteien mitteilten.

Verdi fordert für die 100.000 Branchenbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen ein volles 13. Monatsgehalt. Je nach Betriebszugehörigkeit sind es laut dem Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen im bisherigen Tarifvertrag zwischen 30 und 40 Prozent.

Die Gewerkschaft fordert zudem zwei zusätzliche Urlaubstage sowie monatlich 175 Euro mehr Lohn für die Beschäftigten. Für Auszubildende soll es 75 Euro pro Monat extra geben. Der Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen wies die Forderungen als überhöht zurück. Für die kommenden Tage kündigte Verdi Warnstreiks an. Die nächsten Verhandlungen sind für den 15. November angesetzt. (dpa/ag)

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