ZF zeigt seine IAA-Neuheiten

06.07.2026 10:30 Uhr | Lesezeit: 2 min
Ein Stadtbus und drei Iveco-Lkw fahren nebeneinander auf einer Testtrecke. Die Fahrzeuge gehören zur Prototypenflotte von ZF
Das breite Spektrum an ZF-Technologie steckt in den unterschiedlichsten Nutzfahrzeugtypen
© Foto: ZF

Die Zahnrad- und Getriebeschmiede ZF zeigt auf den CV Technology Days ihre Neuheiten zur IAA-Transportation 2026. Dazu gehören neben Hybrid- und Elektroantrieben auch 360-Grad-Sicherheitssysteme.

Die nächste Generation von Lastwagen wird softwaredefiniert und KI-gestützt sein. Dessen ist sich Ivan Brajdic sicher. „Software und vernetzte Systemintelligenz werden zu den Schlüsselfaktoren, um das Potenzial von Nutzfahrzeugen auf eine neue Ebene zu heben“, sagt der Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei ZF. Dabei spricht der Manager nicht von radikalen Umbrüchen im Nutzfahrzeugsegment. Der Ansatz für software- und funktionsgesteuerte Lkw finde mehr als evolutionäre Weiterentwicklung statt.

In Jeversen nahe Hannover zeigt der Friedrichshafener Systemlieferant auf seinem 115 Hektar großen Testareal seine jüngsten Entwicklungen bei Antrieb, Fahrdynamik und Sicherheit für Lkw, Anhänger und Busse. Im Fokus stehen elektrifizierte Antriebsstränge, energieeffiziente Komponenten und die 360°-Sicherheit für Lastzüge.

Einen pragmatischen und gleichzeitig skalierbaren Ansatz präsentiert ZF mit seinen elektrifizierten und hybriden Antrieben wie dem TraXon 2 Hybrid-Getriebe für Schwer-Lkw. Dieses automatisierte Zwölfgang-Getriebe schlägt eine Brücke zwischen konventionellen und elektrischen Antrieben, wobei Leistung, Reichweite und Gesamtbetriebskosten erhalten bleiben. Eine vollständige BEV-Elektrifizierung sei nicht immer praktikabel. Wegen hoher Batteriekosten, fehlender Ladeinfrastruktur und speziellen Einsatzprofilen müsse eine wirtschaftliche Übergangslösung her, die zu bestehenden Fahrzeugplattformen und verschiedenen Anwendungen passt.

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