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Volkswagen präsentiert den ID.Buzz

Optische Anleihen zum ersten VW Transporter, dem T1 (Baujahr 1950-1967) sind absolut kein Zufall. Top Cw-Wert von 0,29
© Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Den neuen vollelektrischen Van von VW Nutzfahrzeuge wird es auch als Kastenwagen ID.Buzz Cargo geben, die Markteinführung soll ab Herbst starten.


Datum:
10.03.2022
Autor:
Jan Burgdorf
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Hannover. Mit dem ID. Buzz und dem ID. Buzz Cargo präsentiert Volkswagen seine komplett neu entwickelten, batterieelektrischen Van-Baureihen. Die Markteinführung soll aber frühestens im Herbst starten, teilt der Hersteller mit.

Wie die Pkw-ID.-Modelle basiert auch der am Standort Hannover gebaute ID.Buzz technisch auf dem modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) des Konzerns. Dessen Architektur soll eine evolutionäre Weiterentwicklung von Software und Technik ermöglichen, von der sowohl neue Modelle wie der ID. Buzz als auch bereits ausgelieferte Modelle per Over-the-Air Update profitieren können.

Besonders hervor hebt Volkswagen auch die Fülle der Assistenzsyteme. Unter anderem ist im ID. Buzz und ID. Buzz Cargo das lokale Warnsystem „Car2X“ Serie, das Signale anderer Fahrzeuge und der Verkehrsinfrastruktur nutzt, um in Echtzeit Gefahren zu erkennen. Ebenfalls serienmäßig in der Kastenwagenvariante ist der Notbremsassistent „Front Assist“. Aufpreis kostet hingegen der „Travel Assist mit Schwarmdaten“, der das teilautomatisierte Fahren über den gesamten Geschwindigkeitsbereich und erstmals einen assistierten Spurwechsel auf der Autobahn ermöglichen soll.  Ebenfalls neu: die „Memory-Funktion“ für das automatisierte Einparken auf einer zuvor abgespeicherten Strecke.

Als Energiespeicher verfügt der E-Van über eine 77-kWh-Batterie (Bruttoenergiegehalt: 82 kWh), die den 150 kW starken Elektromotor mit Strom versorgt. Der Antrieb erfolgt übrigens vw-untypisch über die Hinterräder.  Aufgeladen wird die Lithium-Ionen-Batterie wahlweise mit 11 kW an Wechselstromanschlüssen wie Wallboxen oder per CCS-Stecker an einer DC-Schnellladesäule mit bis zu 170 kW. Wählt man diese Option, verspricht Volkswagen ein Nachladen in knapp 30 Minuten von 5 auf 80 Prozent.  Zudem verfügen ID.Buzz und ID.Buzz Cargo über die Software-Funktion „Plug & Charge“, bei der sich der ID. Buzz per Ladestecker an kompatiblen DC-Schnellladesäulen mit dem ISO-15118-Standard authentifiziert und alle erforderlichen Daten mit dem Ladepunkt automatisch austauscht.  

Auch die Transporter-Gene sollen bim ID.Buzz Cargo nicht zu kurz kommen, VW spricht von einer maximal genutzten Verkehrsfläche, besonders durch den langen Radstand von 2988 Millimetern. Das entspricht zwar ungefähr dem Wert des aktuellen T6.1, letzerer baut mit seiner Gesamtlänge von 4904 mm aber knapp 20 Zentimeter länger. Dafür streckt sich der ID.Buzz acht Zentimeter mehr in die Breite als der T6.1, die Höhe ist mit angegebenen 1,93 Meter tauglich für die meisten Tiefgaragen. Nicht nur in denen dürfte zudem der kleine Wendekreis von 11,1 Meter hilfreich sein.

Der ID. Buzz und der ID. Buzz Cargo werden in den ersten europäischen Ländern im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen; bereits für den Mai ist der Vorverkaufsstart geplant. (bj)

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