Hannover. Die ungebremste Nachfrage in Südamerika und Osteuropa hat der Nutzfahrzeug-Tochter von Volkswagen 2012 einen neuen Rekordabsatz eingebracht. Vor allem dank des Wachstums in diesen Regionen konnte das Unternehmen mit 550.400 Fahrzeugen weltweit 4,1 Prozent mehr Modelle verkaufen als im Vorjahr. In Westeuropa dagegen bekam der Hersteller von Transportern, Lieferwagen und Pickups die Marktkrise zu spüren. Hier sanken die Auslieferungen um 1,8 Prozent, in Deutschland allein lag das Minus bei 1,6 Prozent. Verglichen mit den Problemen anderer Anbieter schlugen sich die Hannoveraner damit aber gut. In Südamerika wurden 7,9, in Osteuropa 14,2 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt. In Asien waren es sogar 61,9 Prozent mehr, das Volumen lag dort mit 19.000 Verkäufen aber noch auf geringem Niveau.
Der Amarok erwies sich in der Produktpalette des Herstellers als Erfolgsmodell: er verzeichnete ein weltweites Auslieferungsplus von 26,7 Prozent auf 84.100 Fahrzeuge. Die Crafter-Auslieferungen stiegen um 24,0 Prozent auf 49.200 Fahrzeuge. Die T5-Baureihe wuchs weltweit um 2,9 Prozent auf 160.300 Auslieferungen. Die Caddy-Auslieferungen sanken weltweit um 5,9 Prozent auf 151.100 Fahrzeuge. (diwi/dpa)