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Iveco und Nikola präsentieren den Tre

Der "Organspender" Iveco S-Way ist noch gut zu erkennen; selbstredend ersetzen beim Tre Kamerasysteme die konventionellen Außenspiegel 
© Foto: Iveco

Die 4x2-Sattelzugmaschine basiert auf dem Iveco S-Way und soll zunächst als batteriebetriebene Version in den Markt kommen. Später will man eine Version mit Brennstoffzelle nachschieben.


Datum:
04.12.2019
Autor:
Jan Burgdorf
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Turin/Italien. Lediglich drei Monate nach Verkündung ihrer Zusammenarbeit präsentieren Iveco und das US-Startup Nikola erste Entwicklungsergebnisse. Beim neuen „Tre“ handelt es sich um eine 4x2-Sattelzugmaschine, bei der trotz der abgewandelten Front mit dem großen Nikola-N im Kühlergrill, der Spender Iveco S-Way noch gut erkennbar ist. Anstatt konventioneller Diesel- oder Erdgas-Motoren wird der Tre allerdings vollelektrisch angetrieben. Das übernehmen zwei Elektromotoren, die es zusammen auf satte 480 Kilowatt und 1800 Newtonmeter Drehmoment Leistung bringen. Optimistisch mutet dagegen die Reichweitenangabe an: Neun Batteriepakete bringen laut Hersteller genügend Power für bis zu 400 Kilometer im beladenen Zustand. Nach lediglich 120 Minuten sollen die Akkus zudem wieder voll geladen sein.

An Stelle der Batterien planen Iveco und Nikola zu einem späteren Zeitpunkt (voraussichtlich ab 2023) eine Brennstoffzelle als Energielieferanten einzusetzen. Mit bis zu 80 Kilogramm Wasserstoff soll die mögliche Reichweite dann auf bis zu 800 Kilometer ansteigen. Der Antriebsstrang ist dabei der gleiche wie beim batteriebetriebenen Modell.

Noch handelt es sich bei den ersten Prototypen allerdings um leere Hüllen. Beide Unternehmen wollen zunächst gemeinsam mit Kunden die jeweiligen Bedürfnisse ermitteln auf dieser Basis die Entwicklung der Antriebskomponenten angehen. Für die batterieelektrische Version des Tre will man hier bereits 2022 konkrete Ergebnisse liefern. Noch keine konkreten Angaben machen Iveco und Nikola zum Preis ihres E-Lastwagens. (bj)

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