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Ifo-Institut: Lage der Autoindustrie unsicher

Die Automobilindustrie könnte der Ukraine-Krieg erheblich treffen, da noch mehr Material fehlt
© Foto: B. Wylezich - Fotolia

Der Mangel an Vorprodukten hat sich durch die aktuelle Lage in der Ukraine sprunghaft verschärft. Die Auftragsbücher der Hersteller sind nach wie vor voll und können nicht abgearbeitet werden.


Datum:
03.03.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit:
2 min
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München. Wie sich die Lage der deutschen Automobilbauer angesichts des Konflikts in der Ukraine entwickelt, ist unsicher. „Unsere aktuellsten Daten spiegeln noch nicht die jüngste Zuspitzung in der Ukraine wider“, sagt Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. „Bei BMW und VW stehen die Werke still, weil nun wegen des Ukraine Kriegs die Kabelbäume fehlen.“ Im Februar hatte sich der Ifo-Indikator für die gesamte Branche zuletzt auf plus 18,3 Punkte verbessert, nach plus 7,4 im Januar.

Die Preiserwartungen der Autohersteller sind stark gestiegen. Der Saldo stieg auf 76,7 Punkte, nach 21,3 im Januar. Alle Autobauer melden einen Mangel an Vorprodukten. Dieser Mangel hat sich durch die aktuelle Lage in der Ukraine sprunghaft verschärft. Die Auftragsbücher der Hersteller sind also nach wie vor voll und können nicht abgearbeitet werden. Der Saldo stieg auf 50,6 Punkte, nach 39,3 im Januar. Trotz einer rückläufigen Produktion suchen die Autobauer neues Personal. „Mit dem strukturellen Wandel in der Automobilbranche werden inzwischen mehr IT-Fachkräfte gesucht als Ingenieure“, sagt Falck.

Diese Umfrage wurde bereits Mitte Februar vor der Zuspitzung im Ukraine-Konflikt abgeschlossen. (ste)

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