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FourKites übernimmt Nic-place

Bündeln Kräfte: Nic-place-Gründer Pete Jendras (l.) und FourKites-CEO Mathew Elenjickal 
© Foto: Fourkites

Im Markt der aufstrebenden Plattformen für Lieferketten-Transparenz formiert sich ein neues Schwergewicht.


Datum:
18.01.2022
Autor:
Mareike Haus
Lesezeit: 
3 min
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Amsterdam. FourKites, global tätige Realtime-Visibility-Plattform für Verlader mit Sitz in Chicago/USA, hat Nic-place aus Kempten übernommen. Dies geht aus einer Mitteilung von FourKites hervor. Nic-place ist demzufolge Marktführer für Supply-Chain-Visibility-Softwarelösungen, die speziell für Transportunternehmen, Spediteure und Logistikdienstleister entwickelt wurden. Zu den Unternehmen, die über Nic-place Sendungen verfolgen und die Daten mit ihren Kunden teilen, zählen unter anderem Kuehne+Nagel, H. Essers, Unterer, Quehenberger und Frigotrans.

Zusammen wollen die Netzwerke von FourKites und Nic-place nun das größte multimodale Carrier-Netzwerk in Europa bilden – und globalen Verladern die umfassendste End-to-End-Plattform für die Transparenz in der Lieferkette weltweit bieten.

„Powerhouse für Carrier und Shipper“

 „Nic-place verfügt über die einzige auf Carrier ausgerichtete Transparenzlösung auf dem Markt, die fortschrittlichsten Rail-Tracking-Funktionen in Europa und eine unübertroffene Expertise bei High-Value- und temperaturgeführten Sendungen“, begründet FourKites-Gründer und CEO Mathew Elenjickal die Akquise und kündigt gleichzeitig die Schaffung eines „Powerhouse an Expertise für Carrier und Shipper“ an.

„FourKites teilt unsere Vision, Datensicherheit und -integrität in den Vordergrund zu stellen und Carrier in die Lage zu versetzen, einfach mit ihren Partnern in der Lieferkette zusammenzuarbeiten“, sagt Pete Jendras, Gründer und Geschäftsführer von Nic-place. „Wir sind begeistert, dass wir die Vorteile der führenden Carrier-Lösungen von Nic-place mit dem größten globalen Echtzeit-Visibility-Netzwerk der Welt kombinieren können."

Als Teil von FourKites soll sich Nic-place weiterhin auf Carrier-spezifische Lösungen konzentrieren und zudem das Verladernetzwerk, die Reichweite und die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von FourKites nutzen, um das Innovationstempo zu erhöhen. Das Unternehmen werde den Namen Nic-place sowie die Büros in Deutschland behalten, um von dort das Team und den Betrieb zu erweitern, heißt es seitens FourKites.

Kasasi, Entwicklungspartner der NIC GmbH und ebenfalls in Kempten ansässig, ist von der Übernahme dagegen nicht betroffen. Kasasi bleibe der Entwicklungspartner von NIC auch nach der Akquise, erfuhr VerkehrsRundschau auf Anfrage.

Anmerkung der Redaktion: Diese Meldung wurde am 18. Januar um 14:35 aktualisiert (letzter Absatz Kasasi).

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