Dieselfahrverbot, Berlin

Die Diesel-Fahrverbote in Berlin treten in Kraft, sobald die Schilder stehen

©Jörg Carstensen/dpa/picture-alliance

Neukölln lässt fehlende Diesel-Verbotsschilder aufstellen

Sobald die fehlenden Diesel-Fahrverbotsschilder im Berliner Bezirk Neukölln aufgestellt sind, treten auch die Verbote in Kraft. Damit sind die Straßenabschnitte für Pkw und Lkw bis einschließlich Abgasnorm Euro 5 tabu.

Berlin. Der Berliner Bezirk Neukölln will am Mittwoch, 27. November 2019, die noch fehlenden Diesel-Fahrverbotsschilder aufstellen. Seit dem Morgen würden Bauarbeiter die Verbotszeichen auf der Hermannstraße installieren, sagte ein Bezirkssprecher am Mittwoch. Er sei zuversichtlich, dass die Arbeiten im Laufe des Tages abgeschlossen würden. Damit gelte das Verbot auf sämtlichen betroffenen Straßenabschnitten im Bezirk. Bereits am Freitag waren die Schilder für das betroffene Teilstück auf der Silbersteinstraße montiert worden.

Die Diesel-Fahrverbote treten in Kraft, sobald die Schilder stehen. Weil dafür aufwendige Betonfundamente gegossen werden mussten, hatte sich der Schritt mehrmals verzögert. Die Verbote waren bereits im Juli beschlossen worden.

Die meisten davon betreffen den Bezirk Mitte. Dort sollen am Donnerstag die ersten Schilder auf der Stromstraße sowie der Turmstraße montiert werden. Nach und nach sollen sie folgen auf der Leipziger Straße sowie der Reinhardt-, Friedrich- und Brückenstraße.

Die Straßenabschnitte werden für Diesel-Autos und -Lastwagen bis einschließlich Abgasnorm Euro 5 tabu, um die Luftqualität zu verbessern. Überhöhte Stickstoffdioxid-Werte sind Grund für Fahrverbote, die es bereits in Stuttgart, Hamburg und Darmstadt gibt. Andere Städte könnten folgen. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BERLIN-BRANDENBURG.

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