Klaus-Michael Kühne

Klaus-Michael Kühne hat sich im Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ für einen besseren Schutz der Umwelt ausgesprochen

©Christian Charisius/dpa/picture-alliance

Logistik-Milliardär Kühne findet "Fridays-for-Future"-Idee richtig

Der Verwaltungsrat und Mehrheitsaktionär des internationalen Logistikdienstleisters Kühne + Nagel betont, es müsse mehr für den Klimaschutz getan werden, – die Wirtschaft müsse allerdings weiter funktionieren.

Hamburg. Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne hat die „Fridays-for-Future“-Bewegung gelobt. „Die Idee ist richtig, der Anstoß wichtig – auch wenn mir manche Beteiligte zu radikal sind“, sagte der Hamburger Logistik-Milliardär und HSV-Investor dem „Hamburger Abendblatt“ (Donnerstag). Es müsse mehr getan werden. „Den Klimawandel können wir nicht mehr rückgängig machen, wir können ihn nur noch begrenzen.“

Aus der Hamburger Politik wolle er sich lieber raushalten, sagte der Wahl-Schweizer dem Blatt weiter. „Aber ich war schon in der Zeit, als die Grünen entstanden sind, für den Schutz der Umwelt.“ Vor zwei Monaten habe Grünen-Parteichef Robert Habeck ihn in seinem Hotel besucht. „Da haben wir uns eine Stunde lang sehr gut unterhalten.“

Einschränkungen dürfen nicht zu Stillstand führen

Kühne betonte jedoch: „Aber zugleich sollten wir beachten, was aus der Wirtschaft wird, wenn die Grünen den Bürgermeister oder den Kanzler stellen. Die Wirtschaft muss Opfer bringen und den CO2-Ausstoß reduzieren – da sind auch weitgehende Maßnahmen nötig –, aber die Wirtschaft muss weiter funktionieren.“ (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KÜHNE + NAGEL.

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