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Staplerhersteller Kion legt Produktionsstandorte zusammen

Bei Still werden künftig die Gegengewichtsstapler von OM mitproduziert
© Foto: Still

Europäische Produktion von Lagertechnikfahrzeugen soll auf zwei Standorte konzentriert werden und Still künftig die Frontstapler von OM produzieren


Datum:
05.07.2011
Autor:
Serge Voigt
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Wiesbaden. Die Kion Group, nach Toyota der weltweit zweitgrößte Anbieter von Flurförderzeugen (Linde, Still), plant nach eigenen Angaben die weitere Konsolidierung seiner europäischen Produktionsstandorte.

Das Unternehmen arbeitet an einem Projekt zur Konzentration seiner europäischen Produktion von Lagertechnikfahrzeugen an den Standorten Châtellerault (Frankreich) und Luzzara (Italien). Das Kompetenzzentrum für Systemtechnik innerhalb der Gruppe wurde 2010 mit der Eröffnung von Kion Warehouse Systems in Reutlingen eingerichtet. Am Standort Châtelleraut sind rund 470, in Luzzara rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Die gegenwärtige Produktion in Montataire, einem weiteren Lagertechnik-Standort in Frankreich, soll nach Luzzara verlagert werden. In Montataire sind derzeit 188 Mitarbeiter in der Produktion tätig.

In einem zweiten Projekt würde die Gegengewichtstapler-Produktion der Marken Still und OM in Hamburg zusammengelegt werden. Die derzeitige Produktion der Gegengewichtstapler im italienischen Bari mit 320 Mitarbeitern würde eingestellt.

Die Höhe der Einsparungen beziffert das Unternehmen mit dem Verweis auf die Wettbewerbssituation nicht. Den Beschäftigten in Montataire und Bari sollen andere Stellen innerhalb der Gruppe angeboten werden.

„Dieser fortlaufende Prozess ist notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer zahlreichen bestehenden Produktionsstandorte in Europa langfristig zu sichern. Unsere Ziele sind die volle Auslastung der Kapazität in unseren europäischen Werken und die weitere Steigerung der Flexibilität unserer Produktionskapazität. Die BRIC-Märkte haben aus globaler Sicht deutlich an Bedeutung gewonnen, und die Wettbewerbslandschaft hat sich verändert", so Gordon Riske, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kion Group.

Zu Kion gehören die sechs Marken Linde, Still, Fenwick, OM, Baoli und Voltas. 2010 haben die rund 20.000 Mitarbeiter einen Umsatz gut 3,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. (sv)

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