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Seitlich sitzen beim Lagern

30.01.2018 15:28 Uhr
Linde Lagertechnikgerät
Eine gute Sicht bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt verschafft dem Bediener eine 90 Grad Sitzposition zur Fahrtrichtung
© Foto: Linde MH

Linde erweitert sein Lagertechnikprogramm um neue Fahrersitz- und Fahrerstandgeräte zum Kommissionieren oder für Jobs bei der Be- und Entladung von Lkw.

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Aschaffenburg. Der Staplerbauer Linde hat sein Angebot an Nieder- und Hochhubwagen sowie Doppelstockbeladern um Modelle mit seitlichem Fahrersitz erweitert. Allen Geräten gemeinsam sind die Wahl zwischen Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batterie, die Steuerung der Fahr- und Hubfunktionen per TipControl sowie Bedienelemente, die sich flexibel anordnen lassen.

Die Niederhubwagen Linde T20 R und T 25 R mit 2,0 beziehungsweise 2,5 Tonnen Tragfähigkeit, Doppelstockbelader D12 R mit 1,2 Tonnen Tragfähigkeit und Hochhubwagen L14 R und L16 R mit 1,4 und 1,6 Tonnen Tragfähigkeit verfügen über eine neue Chassisbreite von 820 Millimetern. Hinzu kommen Niederhubwagen Linde T20 SR und T25 SR mit seitlicher Standposition, die 2,0 beziehungsweise 2,5 Tonnen transportieren und deren Chassis 790 Millimeter breit ist.

Neuartige Steuerung

TipControl ist eine Neuentwicklung – sie ist Haltegriff und Bedienhebel in einem und lässt sich bei vielen Modellen wahlweise rechts- oder linksseitig in der Bedienkonsole verbauen. Der Bediener steuert die Fahr- und Hubfunktionen über Daumen und Zeigefinger gleichzeitig.

Verdreht sitzen verbessert den Überblick

Für hohe Traktion auf unebenen Böden sorgt die spezielle, freischwingende Aufhängung der Radarme. Sie gewährleistet, dass alle vier Räder jederzeit plan auf dem Untergrund aufliegen und die Geräte eine stabile Lage haben. Eine gute Sicht bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt verschafft dem Bediener die um 90 Grad gedrehte Sitzposition zur Fahrtrichtung. Dadurch steuert er das Gerät vorbei an Regalen und Paletten oder auf längeren Wegen durch Tore sowie über Rampen. Mit dem für die Sitzgeräte optional verfügbaren Panoramaspiegel wird auch der letzte tote Winkel um das Fahrzeug herum sichtbar.

Drosseln schützt das Gerät

Da bei hoher Leistungsabfrage mehr Energie verbraucht wird lässt sich bei den neuen Geräten die maximale Fahrgeschwindigkeit mit und ohne Last voreinstellen. Mögliche Werte liegen zwischen 8 und 12 Kilometern pro Stunde (km/h), Änderungen sind über die Serviceeinstellungen möglich. Um die Lebensdauer der Gabelzinken zu erhöhen und Bodenkontakt beispielsweise an Rampen zu vermeiden, lässt sich bei Fahrten mit abgesenkten Zinken die Fahrgeschwindigkeit optional auf 6 km/h drosseln.

Verschiedene Batterietypen zur Auswahl

Alternativ zu den Blei-Säure-Batterien, 345 und 500 Amperestunden (AH) können die Fahrzeuge auch mit Li-Ionen-Batterien mit 90 Ah, 160 Ah und 225 Ah ausgestattet werden. Das lohnt sich aber nur in intensiven Zwei- oder Dreischichteinsätzen. Das Wartungsintervall beträgt 1000 Betriebsstunden. Eine intelligente Anordnung der Komponenten im Chassis soll den Service beschleunigen.  (sv)

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